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   <title>kommerz.ch Reviews</title>
   <link>http://www.kommerz.ch/</link>
   <description>KOMMERZ - Die Zeitung für elektronische Musik</description>
      <item>
         <title>Aavikko: Novo Atlantis</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=471</link>
         <description><![CDATA[    Das vierte Album der drei Finnen aus der Kleinstadt Siilinjärvi ist nun endlich erschienen. Nach Anfängen in den Neunzigerjahren als Lo-Fi-Casiocore-Band wurde das Projekt mehr oder weniger aufwändiger (aber nicht in eine schlechte Richtung!). Die Band hört sich diesmal an wie Cosmic Kraut aus den 1970er-Jahren à la Klaus Schulze oder Tangerine Dream, aber zum Glück ohne den Kitsch und ohne die Ernsthaftigkeit. Auf Klangreise mit Aavikko ist immer auch der Humor als Wegbegleiter dabei: «Computopia» hört sich an wie ein wildgewordenes Stück von Kraftwerk, «Dies Irae Discodelico» wird begleitet von einem sakralen Chor und «Novo Atlantis II» triumphiert als das wahrscheinlich längste Aaviko-Stück ever; eine fünfzehnminütige Mischung aus Kitsch-Disco, Kirchenorgel und einem kleinen Blasorchester. Aavikko erfinden die elektronische Musikwelt zwar nicht neu, aber sie stinken nicht nach fader Retrowelle.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Das vierte Album der drei Finnen aus der Kleinstadt Siilinjärvi ist nun endlich erschienen. Nach Anfängen in den Neunzigerjahren als Lo-Fi-Casiocore-Band wurde das Projekt mehr oder weniger aufwändiger (aber nicht in eine schlechte Richtung!). Die Band hört sich diesmal an wie Cosmic Kraut aus den 1970er-Jahren à la Klaus Schulze oder Tangerine Dream, aber zum Glück ohne den Kitsch und ohne die Ernsthaftigkeit. Auf Klangreise mit Aavikko ist immer auch der Humor als Wegbegleiter dabei: «Computopia» hört sich an wie ein wildgewordenes Stück von Kraftwerk, «Dies Irae Discodelico» wird begleitet von einem sakralen Chor und «Novo Atlantis II» triumphiert als das wahrscheinlich längste Aaviko-Stück ever; eine fünfzehnminütige Mischung aus Kitsch-Disco, Kirchenorgel und einem kleinen Blasorchester. Aavikko erfinden die elektronische Musikwelt zwar nicht neu, aber sie stinken nicht nach fader Retrowelle.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>27.06.2009</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Sole & The Skyrider Band: Remix LP</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=470</link>
         <description><![CDATA[    Draussen tobt es. Es werden Milliarden durchgewunken, sodass sogar der alte Marx vorbeischauen kommt. Musiker, vor allem die so genannten alternativen oder independenten, sind ja meistens damit beschäftigt, ihren eigenen kleinen Lebensentwurf inklusive unglücklicher Liebesverhältnisse zu pflegen. Sole, der letzte «richtige» Rapper des Anticon-Kollektivs, war dabei schon immer eine willkommene Alternative. Deswegen bekommt er von Pitchforkmedia auch regelmässig die 2 Punkte Abzug, da zu ideologisch. Die Frage ist nur, wer da eigentlich gegen den Wind pisst. Schön war es auch, von Sophie Hunger was Anständiges um die Ohren zu bekommen (im ach so wichtigen «Magazin»). 

Die Schweizer Kulturprominenz schweigt ja sonst lieber. Da kann Stress noch jahrelang predigen, der klimapolitsche Wandel fange beim Einzelnen an. Lichterlöschen als revolutionärer Akt. Als würde nicht schon sonst alles dem Individuum aufgehalst: Jeder trägt die Verantwortung für sich selbst, nach dem Humankapital-Aufpimpen kommt nun das Welt-Auf-Dem-Rücken-Herumtragen. So, dass es nur logisch ist, alle durch Wirtschaft und Politik verursachten Verluste auch zu übernehmen. Denn die sind ja nicht zuständig. 	

Sole und seine neue Skyrider-Band entpuppen sich mit ihrer selbstbetitelten Platte von 2007 nun als Propheten. Die Songtitel «A Sad Day for Investors» und «Stupid Things Implode on Themselves» sprechen für sich. Darum ist es richtig und wichtig, dass diese an den Rand gedrängte Musik - Indie-Rap ist nur noch für wenige Nerds wirklich cool - eine zweite Chance bekommt. Sie kommt jetzt in Form einer Remix-LP. War die Originalplatte eine so noch nie gehörte Mischung aus Rap, Indierock und Elektronik-Einsprengseln, geht es hier wieder hiphoppiger zur Sache. 

Obwohl Sole ein bekennender Lil Wayne-Fan ist, ist seine Musik natürlich immer noch meilenweit entfernt von dem, was der Fan unter Rap versteht. Sogar die Schweiz ist mit Bit-tuner in der illustren Schar der Produzenten aus dem Anticon-Umfeld vertreten. (Son Lux, der übrigens wie alle neu gesignten Acts auf Anticon vom Stammesrat der Urmitglieder basisdemokratisch gewählt worden ist, lohnt es sich speziell hervorzuheben.) Momentan gibt es den «Official Leak» als Gratisdownload. Die CD sollte man sich aber bestellen, damit man auch die «Promo, Promo!»-Warnungen von Soles Ehegattin los wird.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Draussen tobt es. Es werden Milliarden durchgewunken, sodass sogar der alte Marx vorbeischauen kommt. Musiker, vor allem die so genannten alternativen oder independenten, sind ja meistens damit beschäftigt, ihren eigenen kleinen Lebensentwurf inklusive unglücklicher Liebesverhältnisse zu pflegen. Sole, der letzte «richtige» Rapper des Anticon-Kollektivs, war dabei schon immer eine willkommene Alternative. Deswegen bekommt er von Pitchforkmedia auch regelmässig die 2 Punkte Abzug, da zu ideologisch. Die Frage ist nur, wer da eigentlich gegen den Wind pisst. Schön war es auch, von Sophie Hunger was Anständiges um die Ohren zu bekommen (im ach so wichtigen «Magazin»). 

Die Schweizer Kulturprominenz schweigt ja sonst lieber. Da kann Stress noch jahrelang predigen, der klimapolitsche Wandel fange beim Einzelnen an. Lichterlöschen als revolutionärer Akt. Als würde nicht schon sonst alles dem Individuum aufgehalst: Jeder trägt die Verantwortung für sich selbst, nach dem Humankapital-Aufpimpen kommt nun das Welt-Auf-Dem-Rücken-Herumtragen. So, dass es nur logisch ist, alle durch Wirtschaft und Politik verursachten Verluste auch zu übernehmen. Denn die sind ja nicht zuständig. 	

Sole und seine neue Skyrider-Band entpuppen sich mit ihrer selbstbetitelten Platte von 2007 nun als Propheten. Die Songtitel «A Sad Day for Investors» und «Stupid Things Implode on Themselves» sprechen für sich. Darum ist es richtig und wichtig, dass diese an den Rand gedrängte Musik - Indie-Rap ist nur noch für wenige Nerds wirklich cool - eine zweite Chance bekommt. Sie kommt jetzt in Form einer Remix-LP. War die Originalplatte eine so noch nie gehörte Mischung aus Rap, Indierock und Elektronik-Einsprengseln, geht es hier wieder hiphoppiger zur Sache. 

Obwohl Sole ein bekennender Lil Wayne-Fan ist, ist seine Musik natürlich immer noch meilenweit entfernt von dem, was der Fan unter Rap versteht. Sogar die Schweiz ist mit Bit-tuner in der illustren Schar der Produzenten aus dem Anticon-Umfeld vertreten. (Son Lux, der übrigens wie alle neu gesignten Acts auf Anticon vom Stammesrat der Urmitglieder basisdemokratisch gewählt worden ist, lohnt es sich speziell hervorzuheben.) Momentan gibt es den <a href=http://www.soleone.org/remixlp/soleandtheskyriderbandremixlp.zip target=blank>«Official Leak»</a> als Gratisdownload. Die CD sollte man sich aber bestellen, damit man auch die «Promo, Promo!»-Warnungen von Soles Ehegattin los wird.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>18.12.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Larytta: Difficult Fun</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=466</link>
         <description><![CDATA[    Fun ist ein Stahlbad. Oder ein Whirlpool? «Difficult Fun», das Erstlingsalbum des Westschweizer Duos Larytta, ist ein hochorigineller Pop-Trip und überhaupt kein schwieriger Spass, eher ein Riesenspass. Guy Meldem (Jetta) und Christian Pahud (Honey For Petzi) fahren auf ihrem ersten Album Achterbahn mit dem Funk, zerstäuben die Beats, zwinkern in alle Richtungen und haben dennoch eine goldenes Händchen für Melodien zur Eroberung des Formatradios. «Difficult Fun» ist aufgeregt und lärmig und zumindest in der Schweiz einzigartig in der Mischung aus Songwriting und experimentellem Freigeist. Die EP «Ya-Ya-Ya» versprach bereits viel, «Difficult Fun» ist nun eines der besten Schweizer Alben von 2008 geworden.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Fun ist ein Stahlbad. Oder ein Whirlpool? «Difficult Fun», das Erstlingsalbum des Westschweizer Duos Larytta, ist ein hochorigineller Pop-Trip und überhaupt kein schwieriger Spass, eher ein Riesenspass. Guy Meldem (Jetta) und Christian Pahud (Honey For Petzi) fahren auf ihrem ersten Album Achterbahn mit dem Funk, zerstäuben die Beats, zwinkern in alle Richtungen und haben dennoch eine goldenes Händchen für Melodien zur Eroberung des Formatradios. «Difficult Fun» ist aufgeregt und lärmig und zumindest in der Schweiz einzigartig in der Mischung aus Songwriting und experimentellem Freigeist. Die EP «Ya-Ya-Ya» versprach bereits viel, «Difficult Fun» ist nun eines der besten Schweizer Alben von 2008 geworden.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>31.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Soap&Skin: First EP</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=463</link>
         <description><![CDATA[    Gerade mal vier Songs sind auf Anja Plaschgs Debüt-EP enthalten, und alle sind ausserordentlich schön. Die Musik der Österreicherin und erste Titelheldin von «Missy» ist so pathetisch wie The Knife und so episch düster wie Murcof. Derzeit arbeitet sie an einem richtigen Album, bis dahin kann man sich ihr Cover von Nicos  «Janitor of Lunacy» anhören sowie Fennesz' betörender Remix von «X-Ray Heartland».    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Gerade mal vier Songs sind auf Anja Plaschgs Debüt-EP enthalten, und alle sind ausserordentlich schön. Die Musik der Österreicherin und erste Titelheldin von «Missy» ist so pathetisch wie The Knife und so episch düster wie Murcof. Derzeit arbeitet sie an einem richtigen Album, bis dahin kann man sich ihr Cover von Nicos  «Janitor of Lunacy» anhören sowie Fennesz' betörender Remix von «X-Ray Heartland».  ]]></content:encoded>
         <pubDate>30.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Bomb the Bass: Future Chaos</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=468</link>
         <description><![CDATA[    Das habe ich nicht erwartet. Aber was soll man auch von einer Band erwarten, die Bomb the Bass heisst? Die neueste Platte des einflussreichen Produzenten und Remixers Tim Simenon (Björk, Depeche Mode, Massive Attack) ist ein elektronisches Popalbum mit grossartigen Gastsängern: Paul Conboy ist dabei, von dessen Projekt Corker/Conboy man leider lange nichts mehr gehört hat, sowie Mark Lanegan (Screaming Trees), Richard Thair (Red Snapper) und Jon Spencer von der Jon Spencer Blues Explosion. «Future Chaos», angeblich eingespielt mit nicht viel mehr als Laptop, Minimoog und Mikrofon, ist gegenwärtiger, dunkler Pop mit dem Stilwillen von Kelley Polar, der Exzentrik von David Bowie und der musikalischen Eleganz von Metro Area. Die Referenz sind die Achtziger, aber «Future Chaos» klingt so eindrücklich und souverän, dass es weder in ein Wave-Revival passt noch der Reduktionismus vom Zurück-Zu-Den-Wurzeln angebracht wäre. «Future Chaos» ist etwas Neues.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Das habe ich nicht erwartet. Aber was soll man auch von einer Band erwarten, die Bomb the Bass heisst? Die neueste Platte des einflussreichen Produzenten und Remixers Tim Simenon (Björk, Depeche Mode, Massive Attack) ist ein elektronisches Popalbum mit grossartigen Gastsängern: Paul Conboy ist dabei, von dessen Projekt Corker/Conboy man leider lange nichts mehr gehört hat, sowie Mark Lanegan (Screaming Trees), Richard Thair (Red Snapper) und Jon Spencer von der Jon Spencer Blues Explosion. «Future Chaos», angeblich eingespielt mit nicht viel mehr als Laptop, Minimoog und Mikrofon, ist gegenwärtiger, dunkler Pop mit dem Stilwillen von Kelley Polar, der Exzentrik von David Bowie und der musikalischen Eleganz von Metro Area. Die Referenz sind die Achtziger, aber «Future Chaos» klingt so eindrücklich und souverän, dass es weder in ein Wave-Revival passt noch der Reduktionismus vom Zurück-Zu-Den-Wurzeln angebracht wäre. «Future Chaos» ist etwas Neues.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>30.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Various: 4 Women No Cry Vol. 3</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=464</link>
         <description><![CDATA[    «4 Women No Cry» des Berliner Labels Monika Enterprise ist einer der besten Samplerreihen unter jenen Samplerreihen, die keiner kennt. Die Idee ist es, jeweils vier unbekannte Musikerinnen zusammenzubringen. Jede darf vier Songs beisteuern, und so hören wir auf dem dritten, bislang besten Volume das süffige Songwriting der Kolumbianerin The Sound of Lucrecia, die Ambientskizzen der Griechin Manekinekod, die Spieluhrenmusik von Julia Holter aus Los Angeles und den instrumentalen Soundtrack der Brasilianerin Liz Christine. Erstaunlich ist nicht nur, wie die Musik der vier unterschiedlichen Frauen zueinander passt, sondern auch, wie gut sie innerhalb des zeitgenössischen Indietronic-Sounds von Monika (Gudrun Gut, Michaela Meliàn) funktioniert. Wäre MySpace Music ein kluges Label, es würde solche Alben herausgeben.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   «4 Women No Cry» des Berliner Labels Monika Enterprise ist einer der besten Samplerreihen unter jenen Samplerreihen, die keiner kennt. Die Idee ist es, jeweils vier unbekannte Musikerinnen zusammenzubringen. Jede darf vier Songs beisteuern, und so hören wir auf dem dritten, bislang besten Volume das süffige Songwriting der Kolumbianerin The Sound of Lucrecia, die Ambientskizzen der Griechin Manekinekod, die Spieluhrenmusik von Julia Holter aus Los Angeles und den instrumentalen Soundtrack der Brasilianerin Liz Christine. Erstaunlich ist nicht nur, wie die Musik der vier unterschiedlichen Frauen zueinander passt, sondern auch, wie gut sie innerhalb des zeitgenössischen Indietronic-Sounds von Monika (Gudrun Gut, Michaela Meliàn) funktioniert. Wäre MySpace Music ein kluges Label, es würde solche Alben herausgeben.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>29.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Colorlist: Photographs</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=465</link>
         <description><![CDATA[    Das Jazz-Duo Colorlist hat seine Freunde aus Chicago, Illinois gebeten, Tracks aus ihrem neuesten Album «Lists» neu zu interpretieren. Herausgekommen ist ein zuweilen ätherisches Remix-Album mit pluralistischen Sounds, an denen neben komplett unbekannten Leuten so feine Musiker wie der Bassist Joshua Abrams (Sam Prekop), Fred Lonberg-Holm (Wilco, Telefon Tel Aviv) oder Tommy Faulds (Silence Sumire) gearbeitet haben. Vom Originalmaterial von Charles Rumback (Drums) und Charles Gorczynski (Saxophon) ist nicht mehr viel übrig, aber «Photographs» ist auch kein weiteres Nu-Jazz-Album für den Nachmittag im Gestaltungsatelier, sondern eine vielgestaltige Electronica-Platte.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Das Jazz-Duo Colorlist hat seine Freunde aus Chicago, Illinois gebeten, Tracks aus ihrem neuesten Album «Lists» neu zu interpretieren. Herausgekommen ist ein zuweilen ätherisches Remix-Album mit pluralistischen Sounds, an denen neben komplett unbekannten Leuten so feine Musiker wie der Bassist Joshua Abrams (Sam Prekop), Fred Lonberg-Holm (Wilco, Telefon Tel Aviv) oder Tommy Faulds (Silence Sumire) gearbeitet haben. Vom Originalmaterial von Charles Rumback (Drums) und Charles Gorczynski (Saxophon) ist nicht mehr viel übrig, aber «Photographs» ist auch kein weiteres Nu-Jazz-Album für den Nachmittag im Gestaltungsatelier, sondern eine vielgestaltige Electronica-Platte.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>29.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Rumpistol: Dynamo</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=467</link>
         <description><![CDATA[    Der Däne Rumpistol hat für sein eigenes Label Rump ein unangestrengtes Electronica-Album aufgenommen, das mühelos Hooks mit Beats harmonisiert. Drummachines und Synthesizer finden selten so apart zueinander wie auf «Dynamo». Für abstrakte Clicks hats ebenfalls Platz, aber Rumpistol zielt auf Wärme, Melodie und Tiefe. Wunderschön, aber ein bisschen beliebig.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Der Däne Rumpistol hat für sein eigenes Label Rump ein unangestrengtes Electronica-Album aufgenommen, das mühelos Hooks mit Beats harmonisiert. Drummachines und Synthesizer finden selten so apart zueinander wie auf «Dynamo». Für abstrakte Clicks hats ebenfalls Platz, aber Rumpistol zielt auf Wärme, Melodie und Tiefe. Wunderschön, aber ein bisschen beliebig.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>29.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>imagineIAM: Merry Go Round</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=457</link>
         <description><![CDATA[    Die neue Platte von Hand on the Plow ist eine verrückte Interpretation der Post-World-Music als hissy fit der Stimme. ImagineIAM kommt aus Louisiana und empfiehlt sich mit den gemächlich gerappten Ausrufen und unverständlichen Formeln auf «Merry Go Round» («Karussell») als kleiner Bruder von M.I.A. Da fehlen eigentlich nur noch die Posaunen. Beckett & Taylor liefern davon einen Remix, und mit «Guardian of tha Patty Cakes Makers» gibts noch einen psychedelisch durchgeschleuderten Blues dazu.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Die neue Platte von Hand on the Plow ist eine verrückte Interpretation der Post-World-Music als hissy fit der Stimme. ImagineIAM kommt aus Louisiana und empfiehlt sich mit den gemächlich gerappten Ausrufen und unverständlichen Formeln auf «Merry Go Round» («Karussell») als kleiner Bruder von M.I.A. Da fehlen eigentlich nur noch die Posaunen. Beckett & Taylor liefern davon einen Remix, und mit «Guardian of tha Patty Cakes Makers» gibts noch einen psychedelisch durchgeschleuderten Blues dazu.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>28.11.2008</pubDate>
      </item>
      <item>
         <title>Myra Davies: Cities and Girls</title>
         <link>http://www.kommerz.ch/reviews.php?id=458</link>
         <description><![CDATA[    Oh, ein Spokenword-Album. Wie heisst der erste Titel? «Burroughs Bunker». Wie originell! Aber um die Beat-Bewegung geht es auf der Platte der kanadischen Sängerin Myra Davies dann gar nicht - jedenfalls nicht nur - sondern um die politische Gegenwart und private Befindlichkeiten. Besser als die mitunter sehr moralischen Agitprop-Texte ist die Musik: Sie ist entspannt und sowieso gut, also in der Tat von Gudrun Gut. Einige Rhythmen hat sie von ihrem letzten Album «I Put A Record On» genommen und frech für dieses wiederverwertet. Süffig und klug.    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[   Oh, ein Spokenword-Album. Wie heisst der erste Titel? «Burroughs Bunker». Wie originell! Aber um die Beat-Bewegung geht es auf der Platte der kanadischen Sängerin Myra Davies dann gar nicht - jedenfalls nicht nur - sondern um die politische Gegenwart und private Befindlichkeiten. Besser als die mitunter sehr moralischen Agitprop-Texte ist die Musik: Sie ist entspannt und sowieso gut, also in der Tat von Gudrun Gut. Einige Rhythmen hat sie von ihrem letzten Album «I Put A Record On» genommen und frech für dieses wiederverwertet. Süffig und klug.  ]]></content:encoded>
         <pubDate>27.11.2008</pubDate>
      </item>
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